Brenner-Nordzulauf: „Großprojekte scheitern nicht an der Technik, sondern an der Kommunikation“

Seit vielen Jahren ist der Brenner eine der wichtigsten Verbindungsstrecken in Nord- und Mitteleuropa. Damit die zentrale Verkehrsachse auch künftigen Anforderungen gewachsen ist, wird sie von den Bahngesellschaften in Deutschland, Österreich und Italien ausgebaut.

Der Brenner-Nordzulauf umfasst das Gebiet zwischen München und Innsbruck. Er ist Teil des Scandinavian-Mediterranean-Corridors, der von Helsinki über den Brenner bis nach Valletta auf Malta verläuft. Die Trassenauswahl im Bereich zwischen Schaftenau und Radfeld konnte bereits 2009 abgeschlossen werden, bis 2019 sollen die technischen Unterlagen für die Einreichung der Umweltverträglichkeitserklärung (UVE) fertiggestellt sein.

Die aktuellen Planungen erfolgen in enger Abstimmung mit den beteiligten Gemeinden, die in Regionalforen regelmäßig über den Projektstand informiert werden. Im vergangenen Juni wurde zudem die Bevölkerung in Angath, Kundl und Langkampfen in Planausstellungen zur Trasse und weiteren wichtigen Projektthemen informiert:

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So begleitet clavis das Projekt in Österreich:

  • Vorbereitung, Moderation und Dokumentation der Regionalforen
  • Wordings für die Planausstellungen, Begleitung vor Ort, Einholung und Auswertung der Feedbacks von BürgerInnen

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