Erfolgsfaktoren in der Projektkommunikation

Betroffene möchten mitreden, wenn große Infrastrukturprojekte geplant und umgesetzt werden. Wird etwa eine neue Bahntrasse oder Umfahrungsstraße gebaut, ein Dorfplatz neugestaltet oder ein Wasserkraftwerk geplant: Projektkommunikation ist wichtiger Bestandteil jedes Vorhabens. Doch wo liegen die Erfolgsfaktoren in der  Projektkommunikation? Was behindert Beteiligungsprozesse? Welches Budget sollten Projektträger:innen einplanen? Gibt es Unterschiede in Deutschland, Österreich und Italien? In unserem aktuellen Schlüsselgespräch gibt clavis-Geschäftsführer und Experte für Projektkommunikation Ulrich Müller Antworten auf diese Fragen.

Podcast erfolgreiche Projektkommunikation

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren in der Projektkommunikation

Wie wichtig Projektkommunikation bei Infrastrukturvorhaben ist, zeigt etwa eine wissenschaftliche Studie der Universität Hohenheim, die gemeinsam mit clavis im Jahr 2019 durchgeführt wurde. 97 Projektleiter:innen wurden befragt und berichteten von ihren Erfahrungen im Bereich Kommunikationsstrategien sowie ernstgemeinter Öffentlichkeitsbeteiligung bei Widerständen.

  • 64 Prozent der Projektwerber:innen sagen, dass die Akzeptanz für ein Projekt gesteigert werden konnte durch Projektkommunikation.
  • 66 Prozent betonen, dass Projektkommunikation für einen zügigeren Verlauf des Vorhabens gesorgt hat.
  • Ein Drittel der Projektwerber:innen gibt an, dass die Expertise der Stakeholder Alternativen aufgezeigt bzw. das Projekt inhaltlich optimiert haben.

Mehr über die Studie und einen Überblick über die wichtigsten Ergebnisse erhalten Sie hier. Die gesamte Studie kann direkt bei uns unter office@clavis.at angefordert werden.

Die Inhalte des Schlüsselgesprächs

clavis-Geschäftsführer und Experte für Kommunikationsprozesse rund um Infrastrukturprojekte Ulrich Müller gibt im Gespräch mit clavis-Beraterin Lisa Keiler Tipps für eine erfolgreiche Projektkommunikation und nennt die wichtigsten Erfolgsfaktoren. Sie sprechen unter anderem über eine Umfahrungsstraße in der Tiroler Gemeinde Fügen. Ein Projekt, das auf großen Widerstand gestoßen ist und Ende März grünes Licht vom Landesverwaltungsgericht erhalten hat. Ulrich Müller hat den Beteiligungsprozess in Fügen begleitet und berichtet von den Erfolgsfaktoren. Er erklärt, warum Projektträger:innen unbedingt ein Kommunikationskonzept erarbeiten (lassen) sollen, bevor erste Maßnahmen umgesetzt werden. Wie unterschiedlich Projektkommunikation in Deutschland, Österreich und Italien angegangen wird, verdeutlicht er mit einigen Praxisbeispielen.

Hier können Sie das Gespräch in voller Länge hören:

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