Im Jahr 2025 stehen Unternehmen und Organisationen vor vielen neuen Herausforderungen und Chancen in der Kommunikation. Die rasante technologische Entwicklung, veränderte Marktbedingungen und steigende Erwartungen der Kund:innen erfordern innovative Ansätze in verschiedenen Kommunikationsdisziplinen. Unsere Mitarbeiter:innen haben ihre Expertise und Einblicke zu den wichtigsten Trends und Entwicklungen in den Bereichen Change Management, Krisenkommunikation, Projektkommunikation, Unternehmenskommunikation sowie Moderation und Beteiligung geteilt.
clavis-Beraterin Christina Kumpusch ist der Überzeugung, dass Change Management und Change Communications der Schlüssel zur nachhaltigen Transformation sind:

„Technologische Innovationen, neue Marktgegebenheiten sowie wandelnde Kund:innenbedürfnisse verlangen nach kontinuierlichen Veränderungen in Unternehmen. In diesem Jahr kommt der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), die im Rahmen des Green Deals von der EU entworfen wurde, besondere Bedeutung zu. Ab 2025 sind Großunternehmen und börsennotierte Klein- und Mittelunternehmen dazu verpflichtet, einen Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen und ihre Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu bewerten. Unternehmen stehen folglich unter enormen Druck, nachhaltige Praktiken zu implementieren, Kennzahlen zu erheben, entsprechende Maßnahmen daraus abzuleiten sowie ihre Fortschritte transparent und glaubwürdig zu vermitteln. Die Kommunikation spielt dabei eine Schlüsselrolle, da sie den Erfolg zur nachhaltigen Transformation maßgeblich beeinflusst. Entscheidend ist, alle relevanten Stakeholder wie Kund:innen, Lieferant:innen aber auch die Mitarbeiter:innen in den Veränderungsprozess einzubinden und sie auf die Reise mitzunehmen. Es geht darum, ein gemeinsames Verständnis zu schaffen, denn nur dann kann es gelingen, Nachhaltigkeitsinitiativen zielgerichtet umzusetzen.“

clavis-Beraterin Susanne Dilp rät, auf eine fundierte Vorbereitung zu setzen, um Krisen erfolgreich zu überstehen:
„Auch 2025 werden uns Krisen in unterschiedlichster Ausprägung begegnen. Dabei sollte der Begriff „Krise“ mit mehr Bedacht verwendet werden, denn Sprache schafft Wirklichkeit – und manchmal womöglich Krisen, die es ohne den Begriff nicht gäbe. Ressourcen könnten so unnötig gebunden werden und an anderer Stelle fehlen.
Ob tatsächlich eine Krise vorliegt und außergewöhnliche Maßnahmen erforderlich sind, hängt maßgeblich von den Betroffenen ab und will gut überlegt sein. In jedem Fall ist es essenziell, vorbereitet zu sein: In ruhigen Phasen Krisenszenarien durchdenken, Maßnahmen entwickeln und Kommunikationsleitfäden formulieren. Denn Kommunikation beeinflusst maßgeblich, wie das Krisenmanagement im Nachhinein bewertet wird – intern wie extern. Ein Krisenhandbuch bietet dafür eine solide Grundlage, und regelmäßige Übungen schaffen zusätzliche Handlungssicherheit.
Echtzeitkommunikation, öffentlicher Informationsdruck, globale Vernetzung oder die Verbreitung von Fake News und Deep Fakes bleiben große Herausforderungen und erhöhen das Risiko, dass Unternehmen auf der Kommunikationsebene mit einer Krise konfrontiert werden. Zu glauben, „Mein Unternehmen betrifft das sicher nie“, wäre daher naiv. Also: Be prepared!“
clavis-Beraterin Christina Engel beschäftigte sich mit den Trends für die Projektkommunikation:

„2025 wird die Projektkommunikation noch individueller, interaktiver und technologisch innovativer. Hyperpersonalisierung steht im Fokus: Es reicht nicht mehr, nur den Gesamtnutzen eines Projekts zu präsentieren – Inhalte müssen so gestaltet sein, dass jede Zielgruppe ihren spezifischen Mehrwert klar erkennt. Storytelling bleibt dabei unser stärkstes Werkzeug, denn emotionale Geschichten schaffen Verständnis und Nähe, machen komplexe Themen greifbar und fördern die Akzeptanz. Und klar, Social Media bleibt unverzichtbar – aber nur, wenn wir die Plattformen kreativ und authentisch nutzen, um echte Verbindungen zu schaffen. Ein besonders spannender Trend ist der Einsatz von Augmented und Virtual Reality (AR/VR). Damit können Projekte sogar noch besser erklärt und nachvollziehbar gemacht werden. Diese Technologien machen Projekte erlebbar, indem sie Visionen greifbar und Nutzen nachvollziehbar transportieren. Ob durch virtuelle Rundgänge oder immersive Visualisierungen – gerade bei großen, abstrakten Vorhaben eröffnen AR und VR ganz neue Möglichkeiten.
Wer also in der Projektkommunikation 2025 erfolgreich sein will, sollte diese Trends intelligent miteinander kombinieren und zielgerichtet einsetzen.“

clavis-Beraterin Monika Knoll gibt Einblicke in den Bereich der Unternehmenskommunikation:
„Transparenz und Nachvollziehbarkeit sind 2025 wesentliche Faktoren für eine erfolgreiche Unternehmenskommunikation, intern wie extern. Das Publikum ist kritischer, gewisse Themen werden schwieriger. Gleichzeitig nimmt die Fülle an Information und Informationsmöglichkeiten ständig zu – inklusive Fake News. Sich auf einzelne Medien zu verlassen, funktioniert kaum mehr. Genauso wenig wie das völlige Schweigen. Wer nicht wahrgenommen werden will und auf Kommunikation verzichtet, vergibt Chancen und spielt mit Risiken. Statt sich mit maßgeschneiderten Botschaften zu profilieren, entstehen schnell ungedeckte Angriffsflächen in kritischen Situationen.
Deshalb gilt es für Unternehmen, präsent zu sein und auf allen Kanälen professionell zu kommunizieren, um wahrgenommen zu werden. Und das im Sinne des eigenen Selbstverständnisses. Authentisch und transparent kommunizieren, gut erklären und vorrausschauend agieren: Das ist die Devise.“
Für clavis-Kooperationspartnerin Susanne Delle Karth ist Dialog der Schlüssel:

„In einer zunehmend vernetzten und dynamischen Welt ist der Dialog zwischen Organisationen und ihren Anspruchsgruppen wichtiger denn je. Transparenz, Vertrauen und Partizipation stehen dabei im Mittelpunkt. Wir von clavis Kommunikationsberatung werden weiterhin innovative Ansätze entwickeln, um Kommunikationsprozesse erfolgreich zu gestalten. Es gilt, den Austausch mit verschiedenen Interessensgruppen zu fördern, Akzeptanz und Wertschätzung für unterschiedliche Perspektiven zu schaffen und so gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln. Digitale Tools eröffnen dabei gute Möglichkeiten, Beteiligungsprozesse zu erweitern und inklusiver zu gestalten. Gleichzeitig bleibt der persönliche Austausch unersetzlich – ob in Workshops, Bürger:innendialogen oder internen Abstimmungen. 2025 steht auch im Zeichen von Nachhaltigkeit: Dialogprozesse werden so gestaltet, dass sie langfristig wirken und echten Mehrwert für alle Beteiligten schaffen. Durch eine offene Gesprächskultur, eine klare Struktur und professionelle Moderation wird clavis weiterhin Standards setzen. Denn die Fähigkeit, Chancen im Dialog zu erkennen und zu nutzen, bleibt ein Schlüssel zum Erfolg.“