Brenner-Nordzulauf: Planung, Dialog und Kommunikation sind nicht zu trennen

Im Jahr 2015 startete das Trassenauswahlverfahren zum Brenner-Nordzulauf, das von clavis moderiert wurde. Mehr als 200 VertreterInnen von Städten, Gemeinden und Interessensgruppen im Projektgebiet sind in Dialogforen vertreten. Im April 2021 wurde ein Meilenstein erreicht: Das Ergebnis des Trassenauswahlverfahrens wurde der Öffentlichkeit präsentiert.

Im clavis-Schlüsselgespräch berichten clavis-Gesellschafterin Sabine Volgger und die beiden Projektleiter Matthias Neumaier (DB Netze AG) und Peter Kölbach (ÖBB Infrastruktur AG), wie der planungsbegleitende Dialog konkret funktioniert hat und welche Learnings sie aus dem intensiven Kommunikationsprozess ableiten.

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Die wichtigsten Aussagen auf einen Blick:

  • Planung, Dialog, Information und Kommunikation sind nicht zu trennen. Dieses Bündel aus Maßnahmen hat maßgeblich dazu beigetragen, das Projekt voranzubringen und die Akzeptanz für die ausgewählte Trasse zu erhöhen. Das Fazit der Projektleiter: „Ohne Dialog wären wir nicht so weit gekommen, wie wir heute sind.“
  • Nutzenkommunikation hat bei so großen Infrastrukturvorhaben wie dem Brenner-Nordzulauf eine enorme Bedeutung. Wenn der Bedarf angezweifelt wird, ist es schwierig, den Nutzen zu vermitteln.
  • Kontinuität und Transparenz sind wichtige Bausteine in Beteiligungsprozessen. Dann steht am Ende bei allen Beteiligten das Gefühl im Mittelpunkt, dass man das Ergebnis gemeinsam erzielt hat.

Im clavis-Blog finden Sie mehr Wissenswertes darüber, wie mehrjährige Beteiligungsformate funktionieren können und worin weitere Erfolgsfaktoren liegen.

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