Kultur braucht Raum: Kommunikations­strategie für den Salzburger Festspielbezirk

Ausgangslage

Der Salzburger Festspielbezirk bedarf einer umfassenden Sanierung, Neuorganisation und Erweiterungen, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Darunter fallen rechtliche Auflagen, betriebsorganisatorische Abläufe, Arbeitsbedingungen für Künstler:innen, sowie die hohe Erwartungshaltung eines globalen Publikums.

Neben den Festspielen nutzt eine Vielzahl von Salzburger Kulturinstitutionen und internationalen Gastveranstalter:innen die Festspielhäuser ganzjährig als Veranstaltungsort. Mit der bevorstehenden Sanierung wird dieser wesentliche Beitrag zum Salzburger Kulturleben gesichert.

Am 5. Oktober 2022 haben Bund, Land Salzburg sowie Stadt Salzburg bei einer Pressekonferenz im Großen Festspielhaus (Salzburger Festspielbezirk) verkündet, mit der Modernisierung und Erweiterung der Festspielhäuser eine Großinvestition in den Kultur- und Wirtschaftsstandort Salzburg zu tätigen. Probebohrungen zur Identifikation der Gesteinsvorkommen finden noch 2023 statt, Baubeginn ist 2025.

Ziele und Umsetzung

Die größte Herausforderung des Bauvorhabens liegt darin, dass nach Abschluss des Bauprojekts (2032) sehr wenig sichtbar sein wird, da es vor allem um infrastrukturelle Baumaßnahmen „im Berg“ geht. Die Kernaufgabe für clavis besteht darin, das „unsichtbare“ Projekt sichtbar zu machen und von Anfang an eine transparente und offene Kommunikation mit den Anrainer:innen zu erzielen und erhalten.

So wurde im ersten Schritt die Projektwebsite www.festspielbezirk2030.at ins Leben gerufen. Diese dient als Projekt-Tagebuch, auf der die Fortschritte des Projekts laufend aktuell nachvollzogen werden können. Auch aktuelle Ausschreibungen, die Finanzierung und ein Zeitplan lassen sich auf der Website einsehen, um eine größtmögliche Transparenz herzustellen.

Ergänzend dazu wird ein begehbarer Informations-Container bereitgestellt. Die sehr individuell ausgestaltbaren mobilen Informationsträger konnte clavis bereits in Krems für das Landesmuseum Krems, als auch in Vorarlberg für den Stadttunnel in Feldkirch und Frastanz einsetzen. Maßgeschneidert für die unterschiedlichen Ausgangslagen, kann ein Container die gesamte Projektphase über Repräsentant für den Projektverlauf sein und bietet der Bevölkerung eine Möglichkeit, sich umfassend zu informieren. Er eignet sich auch als Ort für Kleinveranstaltungen oder als Ausstellungsraum. Weitere Maßnahmen folgen in den kommenden Monaten.

Kunde:
Salzburger Festspielfonds
Leistungen:
Kommunikationsstrategie und -beratung, Öffentlichkeitsarbeit, Pressekonferenzen, Website, Agenda Setting, Issue Management, Themenanalyse, Stakeholderanalyse
Jahr:
2022-2025

 

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