Was Unternehmen aus dem Fall Tönnies lernen können

clavis-Geschäftsführer Harald Schiffl analysiert in den clavis-Schlüsselgesprächen die Krisenkommunikation des deutschen Unternehmens Tönnies und erörtert, wie sich Unternehmen auf die nächsten Monate mit Corona einstellen können.

Im Juni 2020 geriet der deutsche Fleischverarbeiter Tönnies in die nationalen und internationalen Schlagzeilen. Mehr als 1.500 Mitarbeiter eines Werkes im Kreis Gütersloh (Nordrhein-Westfalen) infizierten sich mit dem Coronavirus, ein lokaler Lockdown folgte. Gleichzeitig entbrannte eine heftige Diskussion über die Arbeitsbedingungen in deutschen Schlachthöfen.

Was können Unternehmen und Organisationen aus diesem Fall für ihre Krisenkommunikation lernen? Und wie wappnet man sich für potenzielle Krisen in den nächsten Monaten? Diese Fragen erläutert clavis-Geschäftsführer Harald Schiffl im clavis-Schlüsselgespräch, dem podcast von clavis Kommunikationsberatung.

Die wichtigsten Aussagen auf einen Blick:

  • Es gelingt dem Unternehmen Tönnies über weite Strecken nicht, glaubwürdig zu kommunizieren, dass man wirklich etwas am System Schlachthof ändern will. Darüber hinaus war die Kommunikation oft zu langsam und wurde von internen Querelen in der Firma überschattet.
  • Die Wucht des Coronavirus hat alle überrollt – nichtsdestotrotz ist eine profunde Krisenvorbereitung notwendig, um nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.
  • Für die nächsten Monate gilt es, die richtige Mischung zwischen Alarmbereitschaft und Gelassenheit zu finden. Unternehmen müssen weiter extrem vorsichtig sein – wer jetzt noch nicht vorbereitet ist, sollte das schnell ändern. Die Krisenpläne gehören spätestens jetzt auf den Schreibtisch und nicht in die Schublade.

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